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strommast.suedblog.de

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Von strommast - Geschrieben am 27.08.2011, 11:14

motorrad-plageWährend die Schwarzwald-Gastronomie offen ihre Sympathien für zweirädrige Motorausflügler zeigt, scheint es anderswo eher eine Aversion gegen diese Art des Freizeitvergnügens zu geben. Mit “Lärm is out!” drohen Kur- und Erholungsorte unverhohlen den Motorradfreunden. Auf “Denglish” deswegen weil Biker ohnehin nur noch diese Sprache verstehen. Ansonsten zieren Warnschilder jeder Art die Straßen und Kreuze am Wegesrand deuten oft daraufhin, wie manch einer der Raser aus dem Leben geschieden ist.

Eine besondere Gattung unter den Motorradfreunden ist die Gruppe der Rennmotorradbesitzer. Besonders sie lieben das Risiko und Spaß macht ihnen die Raserei nur, wenn man die Motoren richtig heulen lassen kann. Warum soll das eigentlich der Normalbürger ertragen müssen? Die staatlichen Stellen sind hilflos. Plakataktionen und Informationskampagnen scheinen wirkungslos zu verpuffen. Bleibt da nur noch die zeitweise Sperrung beliebter Rennstrecken auf öffentlichen Straßen.

Warum verbietet man nicht einfach Motorräder, die eindeutig auf den Rennsport ausgelegt sind, die Fahrt auf den öffentlichen Straßen? Die Unbelehrbaren können sich ja auf ausgewiesenen Rennstrecken à la Nürburgring für teures Geld austoben. Seltsam, dass keiner das Problem von dieser Seite aufgreifen will. Es ist wie mit dem privaten Waffenbesitz, ein Tabuthema, weil ein Haufen Geld dahinter steckt. Also müssen wir weiter mit der Raserei auf unsern Straßen leben und dürfen dabei diejenigen, die sich dabei zum Pflegefall gefahren haben, über unser Gesundheitssystem alimentieren.

Von strommast - Geschrieben am 22.07.2011, 11:50

Der RothauskreiselDie Brauerei Rothaus hat der Gemeinde Grafenhausen einen großstädtischen Straßenkomplex vor ihren Toren geschenkt. Irgendwie scheint man das mit dem “Schwarzwald” falsch verstanden zu haben. Der Schwarzwald wird nicht wegen dem vielen schwarzen Asphalt “schwarz” genannt, sondern wegen der dunklen Wälder. Grafenhausen sagt sich, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, denn das ganze Straßenprojekt kostet der Gemeinde keinen Cent. Also Schwamm drüber, auch wenn das “Hüsli” daneben eigentlich das Symbol für zügellose Schwarzwaldromantik ist. Der Gegensatz liegt gleich nebenan: Die Brauerei und ihre Anlage nähert sich immer mehr dem Charme eine Autobahnraststätte mit Gewerbepark.

Lese ich da doch tatsächlich heute in der Zeitung unter dem Titel “Halali-Klänge vor dem Heimatmuseum Hüsli”: “Urige Jagdsignale und erhabene Hornmelodien werden vor dem Heimatmuseum Hüsli erschallen. Die Jagdhornbläsergruppe St. Blasien wird vor der Kulisse des Hüsli den Zuhörern ein besonders stimmungsvolles und authentisches Schwarzwalderlebnis bieten.” Passt da noch was zusammen?

Nach dem Motto “wes Brot ich ess, des Lied ich sing” ist die Heimatpresse recht ruhig. Wenn man den Stuttgartern auf die Finger schaut, ist der Ton schon etwas schärfer. Einem großen Wirtschaftsunternehmen, das ja auch den einen oder anderen Geldhahn auf- oder zudrehen kann, pinkelt man dagegen nicht so gern ans Bein! Nur die Grünen im Wutachtal stänkern ein bisschen rum. Die Tourismusverbände und das Hotelgewerbe, nicht einmal die Naturfreunde des Schwarzwaldvereins oder NABU erheben die Stimme, auch wenn da einige schöne Schwarzwaldwiesen einfach so hopps gingen. Soviel Eintracht macht den Kritiker demütig und sprachlos.

Wohlan! Bald wird mit großem Pomp der Rothauskreisel eingeweiht. Die Autos werden strömen und der fußlahme Tourist, der sich möglichst in einem sich ständig vergrößernden Erlebnis- und Fresspark rund um die Brauerei abfüttern lässt und anschließend für eine halbe Stunde durchs Hüsli getrieben wird, der wird dann der Standardtourist werden. Der Lärm wird so zunehmen, dass die Halali-Bläser nicht mehr gehört werden. Die Schwarzwaldromantik ist dann im 21. Jahrhundert angekommen. Aber rede dann mal noch einer von “sanftem Tourismus”!

Von strommast - Geschrieben am 24.03.2011, 16:57

2010-0524-akw-demo-aarau-olten-dsc04284-26-small Das Handelsblatt beschäftigt sich in der heutigen Titelgeschichte mit den finanziellen Folgen eines solchen Atom-GAUs wie er sich in Japan zur Zeit abspielt. Die sind erheblich, vor allem für den Steuerzahler. Denn kein einziges der weltweit aktiven Kernkraftwerke wird von einer Privatversicherung versichert. Das Restrisiko ist zu hoch, als dass es versicherbar wäre. Die Redakteure des Handelsblatts haben die Folgekosten der bisherigen Reaktorunfälle recherchiert und die amtlichen Schätzungen für eine mögliche deutsche Nuklearkatastrophe eingeholt. Die Summen sind abenteuerlich hoch. Die wahren Kosten der Kernenergie sind - im Grunde - unbezahlbar.

Was zahlen uns denn die Schweizer Atomkraftbetreiber, wenn das Unerwartete Wirklichkeit werden sollte und Leibstadt oder Beznau 90.000 Waldshuter heimatlos machen? Ist das das Restrisiko, das wir tragen müssen. Die Verantwortlichen der Atomkonzerne, die ihre Millionen beiseite gebracht haben, werden dann schleunigst in unverstrahlte Regionen abtauchen. Welche Notfallpläne hat das Regierungspräsidium Freiburg, denn für uns? Wohin werden wir evakuiert? Das wird teuer und bezahlen werden natürlich nicht die Verursacher, sondern unsere Kinder.

Von strommast - Geschrieben am 16.02.2011, 18:36

Für meine Kirchenfürsten

Für meine Kirchenfürsten

Hochrhein / Rom: Wird da nicht ein bischen übertrieben? Monsignore Gänswein, der Papstsekretär aus unserer Heimat, ist gewürdigt worden. Er wurde zum Ehrendoktor ernannt. Von wem: Von der Università per Stranieri in Perugia. Universität für Ausländer. Ja, so etwas gibt es in Italien: Ein Universität nur für Ausländer!

In Wahrheit ist es eine ganz normale Sprachschule, an der man nicht englisch oder chinesisch lernt, sondern ganz einfach nur italienisch. Italienische Sprach- und Kulturkurse kann man da besuchen. Bei uns nennt man so etwas Sprachschule oder Goethe-Institut.

Zugegeben, im Süden liebt man den Pomp und hochtrabende Titel. Der derzeitige Regierungschef ist da ja ein schönes Symbol für die “bella figura”. Aber tun wir dem Monsignore nicht Unrecht, wenn wir ihm und uns zuliebe das Theater mitmachen? Sicher liebt er auch die Bescheidenheit, die bereits der Gekreuzigte praktiziert hat.

Von strommast - Geschrieben am 29.10.2010, 11:02

Wir bedanken uns bei unserem Waldshuter Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger, der mutig für die Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke gestimmt hat. Hoffentlich, weiß er, was er da getan hat und ist auch bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Eigentlich wollte ich heute wissen, wie er seine schwerwiegende Entscheidung begründet. Schließlich sind die Abgeordneten nur ihrem Gewissen verpflicht und das muss dann angesichts der Verantwortung sehr gut entwickelt sein.

Unser MdB hat eine Webseiteakw-leibstadt-mit-dorflinger. Hier versuchte ich heute etwas zu einer Gewissensentscheidung zu erfahren. Zumindest heute schweigt er sich aber über die für viele Mitbürger wichtige Abstimmung aus. Unter “Aktuelles” hat sich noch nichts “aktuelles” eingeschlichen. Herr Dörflinger, dürfen wir wissen, warum sie dafür gestimmt haben?

Die Energie- und Umweltpolitik scheint ohnehin nicht sein Lieblingsthema zu sein, nur das Schluchseewerk scheint er kritiklos zu bewundern. Aber für viele von uns ist das wichtig, denn wir leben in einem von flächendeckenden Stromtrassen, sinnlosen Pumpspeicherkraftwerken, Schweizer Atomkraftwerden und Endlagern bedrohten Kreis mit der Naturlandschaft Schwarzwald.

Von strommast - Geschrieben am 27.09.2010, 18:59

Dunkle Wolken im Norden von Kloten

Dunkle Wolken im Norden von Kloten

5.000 Militärs werden den Flughafen Zürich verteidigen. Auch der Südkurier berichtete, dass wir in den nächsten Tagen mit Störungen im Grenzverkehr mit unsern Schweizer Nachbarn haben werden. Warum? Die Zürichsee-Zeitung sagt es uns:
“In der kommenden Wochen müssen Autofahrer, die nach Deutschland ausreisen wollen, von Montag bis Mittwoch mit verstärkten Zollkontrollen rechnen. Grund dafür ist die Militärübung «Aeroporto 10», an der über 5000 Armeeangehörige teilnehmen.
Mit «Aeroporto 10» soll die Sicherung des Zürcher Flughafens trainiert werden. Wie das Grenzwachtkommando Aargau/Zürich am Montag mitteilte, sollen die Einschränkungen so gering wie möglich gehalten werden. Unannehmlichkeiten können aber nicht ausgeschlossen werden.”

Man fragt sich, was diese Drohkulisse soll. Wen will man einschüchtern? Was ist das Ziel dieser Operation? Oder wird der Grenzverkehr wieder einmal belastet, weil es dem Schweizer Militär zu langweilig ist?

Man darf hoffen, dass der deutsche Militärattchée in Bern die Übung genauestens unter die Lupe nimmt. Schließlich gibt es einen Streit zwischen Deutschland und der Schweiz wegen des Flughafens……..

Von strommast - Geschrieben am 08.09.2010, 18:42

Kati lernt die Weisswurscht kennen

Kati lernt die Weisswurscht kennen

Eine Dame namens Kati Witt soll Münchens Bewerbung für die Winterolympiade neuen “Glamour” verleihen. Wer ist denn nun die Dame? Für alle, die sie noch nicht kennen:

Startet Karriere 1965 mit ihrer Geburt. Rutschte schon in jungen Jahren über das Eis und erhielt 1984 dafür den Vaterländischen Verdienstorden in Gold. Noch grösseren Erfolg hatte sie nackt im Magazin Playboy, weil das Blatt danach erstmalig seit Monroe wieder ausverkauft war.

Sie hat eine Managerin, einen Bruder, eine Mutter und einen Vater.

Es dauert nicht einmal eine Viertelstunde, da weint Katarina Witt. „Warum fällt ihnen der Abschied vom Eis eigentlich so schwer?“ fragt der rohe Trampel JBK und wieder weint Katarina Witt. Sie ist doch auf Abschiedstournee und Werbetour und Tränen bringen Quoten und Knete.

Als sie deshalb für das Eis zu wacklig wurde und Abschied nahm, begab sie sich nach Denglia und wurde Schaumasterin. Sie kümmert sich jetzt um the biggest loser. Bei Dicken sieht man halt auch mit 55 noch gut aus. Sie macht auch Charitiy und ist gerne gesund und fit. Und natürlich WITH WITT Sports & Entertainment kümmert sie sich um ihr täglich Brot seit Leerlauf statt Eiskunstlauf ihr Leben beherrscht.

Aufgemotzt präsentiert sie Lerros Leder, beklunkert sich mit Dugena und trinkt aus Lausitzer Sektkelchen.

Sie philosophiert online with passion:
Leidenschaft ist Motivation, die von Liebe inspiriert ist, sie treibt dich voran wie groß auch immer die Herausforderung sein mag.

Liebe macht sie mit blind date und trennt sich dann schnell wieder, weil die Inspiration auf dem Weg zwischen München und Berlin auf der Strecke bleibt.

Sie ist ehrlich: “Ich spiele nichts, ich bin einfach so.” Und die Aufgabe in München: “Jetzt bin ich vielleicht diejenige, die an der Front steht. Aber ich scheue nicht die Verantwortung” sagt das tapfere Mädchen.

Hoffen wir, dass das daneben geht, wer will denn schon schifahren in München?

Von strommast - Geschrieben am 31.08.2010, 14:24

Mit Schusswaffen gegen Afghanen

Mit Schusswaffen gegen Afghanen

Strommast: Vielen Dank Herr Sarrazin, dass sie sich für eine Erklärung zu den Degenerationserscheinungen beim deutschen Schäferhund zur Verfügung gestellt haben.

S.: Es sind die Gene und die Überfremdung.

Strommast: Richtig, das hatten sie vor kurzem in einem anderen Zusammenhang auch gesagt. Weswegen eigentlich die Gene?

S.: Sie sehen das beim Afghanen, der hat das Afghanen-Gen. Der ist der dümmste Hund auf Gottes Erden. Und überall, wo der Afghane ist, ist auch sein Gen.

Strommast: Und was hat das mit dem Schäferhund zu tun?

S.: Der deutsche Schäferhund war einmal ein sehr intelligentes Tier, weil er das “Deutsche-Schäferhund-Gen” hat.

Strommast: Warum, “war”?

S.: Er wird immer mehr verdrängt vom Afghanen, bei dem sich Probleme qua „Herkunft aus der islamischen Kultur“ konzentrieren. Das heisst, da er nicht über den Intelligenz-Grad des deutschen Schäferhundes verfügt, wird die deutsche Hundepopulation immer dümmer. Da haben wir dann Probleme.

Strommast: Können sie uns so ein Problem schildern?

S.: Ja gucken sie doch mal, wo diese Afghanen hinscheissen! Vor denen ist doch keine Wiese sicher! Wo soll denn das enden!

Strommast: Herr Sarrazin, ich bedanke mich für das Gespräch.

Anmerkung: Sarrazin ist ehemaliger Finanzsenator in Berlin, wegen Unfähigkeit zur Bundesbank wegbefördert, im Nebenberuf vom Steuerzahler unterhaltener Bundesbankvorstand, hauptberuflich kümmert er sich um seine Nebeneinkünfte und um die Degenerationserscheinungen in der deutschen Bevölkerung.

Von strommast - Geschrieben am 18.08.2010, 18:46

2010-0523-wanderung-buggenried-wegkreuz1Dass der Schwarzwald katholisch ist, das ist nicht zu übersehen. Man kann es aber auch übertreiben. Wegkreuze an jeder Ecke, das muss nicht sein. Lassen wir die alten Kreuze stehen, die stummen Erinnerungen an vergangene Zeiten, wo Halbstarke - die gab es auch früher schon - sich ab und zu mit dem Gekreuzigten anlegten und laut Volksmund zur Strafe vom Blitz erschlagen wurden. In Stühlingen soll noch eines hin, aber in einer ganz neuen Version und da regt sich der Widerstand.

Der Südkurier pflegt die katholischen Bäuche mit einer volksnahen Berichterstattung. Aber warum werden die Prominenten auch noch in Interviews gefragt, wann sie das letzte Mal in der Kirche waren? In einer Zeit, wo der Durchschnittsbürger die Kirche höchstens noch bei Hochzeiten und Beerdigungen betritt. Ist das nicht Einführung der Inquisition durch die Hintertür oder sollen die Politiker ganz einfach nur beim lügen erwischt werden?

Die lieblichen Kirchenglocken erinnern alle Menschen, dass sich Frömmigkeit lohnt. Auch wenn man nur noch einem minimalen Prozentsatz Frömmigkeit unterstellen darf. Aber muss der Bimbam jede Viertelstunde kommen? Und jede Viertelstunde ein Schlag drauf? Und dann noch die volle Stunde? Nachts bei Schlaflosigkeit auch noch 12 Glockenschläge zählen, ist das nicht Folter? Und morgens um 6, warum läutet’s da so lange, bis man zum Bett rausspringt? Vielleicht sollte man hier auch einmal daran denken, dass man sogar bei so etwas Energie sparen könnte.

Von strommast - Geschrieben am 01.08.2010, 19:16

Die Sonne geht über dem Säntis aufHerzlichen Glückwunsch, liebe Schweizer, zu eurem Nationalfeiertag, den ihr hoffentlich grillierend im Kreise eurer Lieben verbringen könnt. Euer lieber Herr Köppel, ein sehr smarter Journalist mit Deutschlanderfahrung, durfte uns im Südkurier erklären, wie gut ihr euch fühlt, wenn ihr ganz bei euch als Euch-Selbstbeherrscher und Neutralitätsliebhaber sein dürft. Allerdings ist mir unverständlich, warum ein derartig profilneurotischer Opportunitätsjournalist wie Herr Köppel von den deutschen Medien als “kompetenter” Schweizer hofiert wird. Vielleicht, weil er so absurdes Zeug redet.

Ihr habt Besseres zu bieten, liebe Schweizer! Zum Beispiel der Kommentar eines Roger de Weck wäre mir viel lieber gewesen. Sogar die Bundespräsidentin Doris Leuthard kann mehr über die Schweiz sagen als die von Herrn Köppel verbreiteten Plattitüden. Sie meint “der 1. August eigne sich besonders für eine Debatte über die Zukunft der Schweiz. Allein könne der Bundesrat diese Debatte nicht führen. «Patentrezepte hat niemand; ich nicht und jene schon gar nicht, die dies im Brustton der Überzeugung von sich behaupten.»

Herr Köppel ist so ein “Brustton-Schweizer”.

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